„Stark in der Gemeinschaft“: Das gilt sowohl für die Zusammenarbeit des St. Elisabeth-Verein e. V. Marburg mit seinen Tochterunternehmen wie für das sozialdiakonische Arbeiten in den Wohn-, Lebens- und Hilferäumen in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, der Betreuung minderjähriger Ausländer, der Sozialpsychiatrie sowie in der Altenhilfe. Neben den vielfältigen unterstützenden Funktionen für die Menschen in den Regionen in vielen Lebenslagen kommt dieser starken Gemeinschaft auch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung hinzu. Auch, weil inzwischen mehr als 850 Mit- arbeitende beim St. Elisabeth-Verein sowie mehr als 850 Mitarbeitende in den Tochtergesellschaften sichere Arbeitsplätze geboten werden.
Eine Gemeinschaft, in der Menschen für andere Menschen da sind, und die weit über das hinaus zu leisten im Stande ist, was ein Einzelner könnte. Dabei spiegelt sich auch den Wunsch wider, in einer Welt, die sich ständig ändert und auf das Schicksal Einzelner keine Rücksicht nimmt, nicht verloren zu sein: den Wunsch nach Geborgenheit und Sicherheit.
Dabei wirkt der St. Elisabeth-Verein seit mehr als 140 Jahren zum Wohle der Menschen, die auf Hilfe durch Dritte angewiesen sind. Diese Zeitspanne zeigt auch, dass Soziale Arbeit inzwischen in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist und sich zu einem zentralen Bestandteil sozialer Integration entwickelt hat – mit rasanter Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass eine funktionierende organisierte Gemeinschaft Werte, Haltungen und Handlungen gestalten, entwickeln und umsetzen kann und somit auch Geschichte schreibt. Gegründet wurde der Verein in der Wahrnehmung der verarmten Menschen und dem Motiv christlicher Nächstenliebe. Seinerzeit war es das Ziel, sich dieser Probleme ganz im Sinne der Herausforderung zu stellen, Leid und Not konkret zu lindern und durch Eröffnung von Perspektiven den ohne soziale Sicherung Lebenden und ein unwürdiges Dasein Fristenden eine Zukunft zu ermöglichen.